Im Beruf sind nicht nur Noten wichtig – Potenziale erkennen

Das EWZ führt in Kooperation mit anderen Bildungsdienstleistern im Rahmen des Landesvorhabens „Kein Abschluss ohne Anschluss – KaoA“ Potenzialanalysen für die Jahrgangsstufe 8 durch. Ziel ist, die jungen Menschen bei einer der wichtigsten Entscheidungen ihres Lebens zu unterstützen – bei der Wahl des passenden Berufs.

Das Vorhaben wird durch die Landesregierung Nordrhein-Westfalen, die Bundesagentur für Arbeit sowie das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Ablauf der Potenzialanalyse

Als Instrument nutzen wir den „Profil AC“. Dies ist ein über Jahre erprobtes Verfahren und wird sowohl von Schulen, Bildungsdienstleistern (z.B. in der berufsvorbereitenden Bildung), als auch von Unternehmen (z.B. bei Auszubildendenförderung) eingesetzt.

Um die Potenziale zu erkennen, wird in dem Verfahren auf die verschiedenen Kompetenzen bzw. Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler (SuS) geachtet, d.h. man beobachtet die Fähigkeiten, die die SuS besonders gut können. Im Blick stehen dabei Fähigkeiten wie zum Beispiel „Teamfähigkeit“ oder „Kommunikationsfähigkeit“.

Am Tag der Potenzialanalyse bearbeiten die SuS verschiedene Aufgaben, in denen sie ihre unterschiedlichen Kompetenzen zeigen können. Dabei arbeiten sie in Gruppen mit 3-4 Teilnehmenden. Geschulte Expert/innen beobachten während dessen die Kinder hinsichtlich ihrer Kompetenzen.

Wenige Tag später bekommt jedes Kind ein individuelles Feedback in einem  persönlichen Gespräch. Wir freuen uns, wenn die Eltern dabei sind.

Wichtig: Im Mittelpunkt stehen die Potenziale der Kinder und damit die Kompetenzen, die sie haben und weiter entwickeln können in Hinsicht auf die berufliche Orientierung.

Welche Kompetenzen beobachten wir?

  • Personale Kompetenzen, z. B. Motivation, Ausdauer
  • Soziale Kompetenzen, z. B. Kommunikation, Teamfähigkeit
  • Methodische Kompetenzen, z. B. Problemlösefähigkeit, Arbeitsplanung, Lernfähigkeit
  • Berufsbezogenen Kompetenzen, z. B. Sorgfalt, motorisches Geschick

Die SuS können ihre Kompetenzen durch handlungsorientierte Aufträge in unterschiedlichen Einzel- und Gruppenarbeiten zeigen.

Die entsprechenden handlungsorientierten Einzel- und Gruppenaufgaben werden entsprechende Fähigkeiten zugeordnet. Im Verlauf der eintägigen Potenzialanalyse werden die Fähigkeiten mehrfach beobachtet. Zudem wechseln die Beobachter/innen. So erhält man ein vielschichtiges Bild und bleibt möglichst objektiv.

Ergebnisse und Feedback

Die Schülerinnen und Schüler erhalten eine Teilnahmebescheinigung und die Dokumentation der Ergebnisse aus der Potenzialanalyse gemäß der Vordrucke der Stadt Dortmund. Zudem bekommen sie einen Bericht über die individuellen Ergebnisse der Potenzialanalyse.

Die Teilnahmebescheinigung, der Auswertungsbogen und der individuelle Bericht werden in der Schule mit jedem SuS besprochen. Dies geschieht in einem persönlichen Auswertungs- und Feedbackgespräch. Wir freuen uns, wenn die Eltern dabei sind. Nach Möglichkeit und Bedarf werden die Ergebnisse auch den am Prozess der Berufsorientierung beteiligten Akteuren erläutert.  Aus datenschutzrechtlichen Gründen bekommen nur  die Teilnehmenden bzw. deren Erziehungsberechtigte die Unterlagen.

Die Integration der Ergebnisse der PA in den „Dortmunder Berufswahlpass“ ermöglicht den SuS ein gezielteres Einmünden in die anschließenden Bausteine der Berufs- und Studienorientierung, sowie eine leichtere/gezieltere Entscheidung hinsichtlich der Berufsfelderkundung oder Betriebspraktika.

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