Das EWZ führt im Auftrag des Bundesinstituts für Berufsbildung im Verbund mit anderen Bildungsträgern das Bundesprogramm Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler in NRW in Dortmund durch. Dieses Programm wird ab 2013 flächendeckend in ganz NRW durchgeführt. Jugendliche sollen bei einer der wichtigsten Entscheidungen ihres Lebens unterstützen werden - der Wahl des richtigen Berufs.

Drei aufeinander abgestimmte Schritte gestalten die Kette der individuellen Berufsorientierung.

1. Den erste Schritt bildet die dreitägige Potenzialanalyse in der 7. Klasse.

Die Potenzialanalyse wird vom und beim EWZ mit dem Verfahren Profil-AC durchgeführt. Die Jugendlichen absolvieren aktiv eine Reihe von Übungen und werden dabei gezielt in Hinblick auf ihre Kompetenzen beobachtet. Sozialpädagogische Fachkräfte, darunter auch Coaches und Berufseinstiegsbegleiter/innen arbeiten hier mit Werkpädagoginnen und Werkpädagogen zusammen.

Am Ende der Potenzialanalyse erhalten die Jugendlichen ein Zertifikat mit den Ergebnissen. Darüber hinaus erhalten die Jugendlichen eine Rückmeldung in einem Abschlussgespräch.

2. Das zweite Element sind die sogenannten Werkstatttage (BIBB BO), die im 8. Schuljahr stattfinden.

Hier können sich die Jugendlichen 10 Tage lang in jeweils drei Berufsfeldern nach ihrer Wahl erproben. Die Berufsfelder im EWZ sind Büro, Verkauf Handel, Medien und Krankenpflege. Um darüber hinaus den Jugendlichen ein möglichst großes Spektrum an Berufsfeldern anbieten zu können, kooperiert das EWZ mit Bildungsträgern, die ihren Schwerpunkt in handwerklichen Gewerken haben. Dadurch haben die Jugendlichen die Möglichkeit, in verschiedenen Berufsfeldern erste praktische Erfahrungen zu sammeln und typische Tätigkeiten auszuüben.

Auch hier werden Fachkräfte, Ausbilder/innen und Pädagogen/innen eingesetzt. Diese geben den Jugendlichen im Anschluss an die Werkstatttage eine qualifizierte Rückmeldung in Form eines Zertifikats und eines Beratungsgesprächs.

3. Das dritte Element, das Betriebspraktikum, findet im 9. Schuljahr statt.

Hier wählen die Jugendlichen ein betriebliches Praktikum in einem Bereich ihres Interesses aus, in dem sie über einen längeren Zeitraum praktisch ausprobieren können, ob ihnen die gewählte Berufsrichtung tatsächlich zusagt

Bei der Wahl des Berufsbereichs sind den Jugendlichen ihre individuellen Erkenntnisse aus den ersten beiden Schritten eine hilfreiche Unterstützung.

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